Deutsches Sportabzeichen ist kein Zuckerschlecken


Die WGS bereitet auf das kommende Berufsleben vor. Das ist jedem bewusst, der sich für diese Schule entschieden hat. Allerdings geschieht dies nicht nur mit Abgangszeugnissen. Die WGS bietet auch die Möglichkeit, sich auf diverse Einstellungstests und ähnliches vorzubereiten. S
o hat dies in den letzten Wochen auch ein weiterer Aspirant für das Deutsche Sportabzeichen getan. Kevin Rapp aus der WS2a konnte das Abzeichen erfolgreich in Silber ablegen. Dies hat er getan, um sich optimal für die Einstellungsprüfung bei der Polizei vorzubereiten. Bei einer erfolgreichen Absolvierung des DSA in Silber wird bei dieser Prüfung einiges aus dem sportlichen Teil der Einstellungsprüfung erlassen, so dass man sich voll und ganz auf den restlichen, sehr herausfordernden Abschnitt konzentrieren kann.

Selbstverständlich ist das erfolgreiche Bestehen des DSA kein Zuckerschlecken. Es sind verschiedene Disziplinen wie Kraft, Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit zu bewältigen. Darüber hinaus gilt es die Schwimmfähigkeit unter Beweis zu stellen. Dies alles hat Kevin mit Bravour im ersten Prüfungsdurchgang für das DSA an der WGS dieses Jahres abgelegt.

Es wird im laufenden Schuljahr erneut für alle Interessierten die Möglichkeit geben, sich selbst zu testen und die sportliche Herausforderung anzugehen.

In diesem Sinne: Ran an den Speck!!!

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Für unsere Schüler in Irland die Schulbank drücken

Lehrkräfte der Walther-Groz-Schule erkunden irisches Schulsystem

Vom 26.02.2018 bis einschließlich 02.03.2018 besuchten drei Lehrkräfte der Walther-Groz-Schule die Coláiste na Sceilge, eine weiterführende Schule in Cahersiveen, Irland. Der Besuch dieser Bildungseinrichtung bildete den Abschluss eines zweijährigen Projektes an der Walther-Groz-Schule, welches durch Mittel des Erasmus+ Programms gefördert wurde und der Förderung des pädagogischen Austausches mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Staaten der EU gewidmet war.

So war das Ziel des fünftägigen Bildungsbesuches in Cahersiveen im County Kerry, Erkenntnisse über das pädagogische und didaktisch-methodische Arbeiten an irischen Schulen sowie über die Schulorganisation zu gewinnen. Dabei wurden die Kolleginnen eingeladen, dem Unterricht sowie einem Pädagogischen Tag beizuwohnen und sich anschließend mit den irischen Kolleginnen und Kollegen aber auch mit der Schülerschaft auszutauschen.

Die Coláiste na Sceilge wurde gezielt ausgewählt, da sie wie die Walther-Groz-Schule verschiede Bildungsabschlüsse anbietet und damit auf unterschiedliche Vorkenntnisse und Bedürfnisse der Schüler eingehen muss. Dies spiegelte sich sowohl im Leitbild als auch im pädagogischen Konzeptes der Schule wieder“, erläutert Studienrätin Carmen Bock, Leiterin der Projektexkursion. Dies habe die Schule zu einem idealen Partner in diesem und hoffentlich auch für nächste Projekte gemacht, fährt sie fort.

„Im Moment gilt es die Erkenntnisse zu evaluieren und ihre Übertragbarkeit auf unsere Arbeit an der Walther-Groz-Schule zu überprüfen“, ergänzt Schulleiter Oberstudiendirektor Hans-Jörg Fink.

Das Projektteam der Schule ist hierbei zuversichtlich, da sich große Schnittmengen zwischen der irischen Schule und dem Wirtschaftsgymnasium mit internationalem Profil sowie dem Berufskolleg Fremdsprachen in Albstadt zeigen. Es wird davon ausgegangen, dass bereits im nächsten Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der Walther-Groz-Schule von den Erkenntnissen dieser Reise profitieren.

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Schnuppern bei den Profis

Albstadt. Die Redaktion der Schülerzeitung TALSPERRE der Walther-Groz-Schule gewinnt mit ihrer 96. Ausgabe den 2. Platz beim Landeswettbewerb des Kultusministeriums und wird vom SWR >>DASDING nach Baden-Baden eingeladen.

Vier Redakteurinnen und ihre betreuende Lehrerin Frau Geiger folgten der Einladung am 9. März 2018 und fuhren voll freudiger Erwartung nach Baden-Baden in die SWR Studios. Nach der Begrüßung durch Martika Baumer und der Vorstellung des Tagesprogramms kamen die Schülerinnen zunächst in den Genuss einer Führung durch verschiedene Fernsehstudios.

Der Rundgang führte sie durch das Requisitenlager, sowie die große Requisitenwerkstatt. In Baden-Baden wird nur ein Teil der Requisiten aufbewahrt. Größere Gegenstände wie Möbel und ähnliches werden in verschiedenen Hallen außerhalb des SWR Geländes untergebracht. Kaum zu glauben, wie viel „Zeug“ gebraucht wird, um Filme und Shows auszustatten, die vom SWR produziert werden. Die Fernsehstudios waren das Highlight des Morgens. Die Schülerinnen durften an den Stammtisch der Fallers sitzen, waren kurz vor Drehbeginn im Studio von „Kaffee oder Tee“ und auch die Räume mit den Green Screens, liebevoll die grüne Hölle genannt, wurden besichtigt.

Auch nach der Mittagspause ging es spannend weiter. Es folgte ein Workshop mit dem Thema „Medienkompetenz“ und anschließend folgte ein Rundgang durch die >>DASDING Radiostudios. Die Schülerinnen bekamen die Chance selbst etwas einzusprechen und es wurde ihnen erklärt, wie eine Radioshow geplant und durchgeführt wird. Fast nichts beim Radio ist spontan! Alle anstehenden Fragen wurden geduldig beantwortet.

Résumé der Nachwuchsjournalistinnen: Radiojournalismus war für uns absolutes Neuland, auch wenn wir tagtäglich Radio hören. Man glaubt nicht, wie viel Planung in eine einzige Show geht und was alles dahintersteckt. Auch wenn wir kein Radio, sondern Zeitung machen, konnten wir viele Anregungen mitnehmen und werden diese auch hoffentlich in unserer nächsten Ausgabe miteinbringen.

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WorkshopSWR.jpg: von links: Sarah Ott, Jessica Maisner, Emilie Brier, Anna Klaffschenkel

Fotografieren ist kein Schnappschuss

Albstadt. „Auf die Perspektive kommt es an!“ Pressefotograf Michael Kienzler lieferte beim Foto-Workshop im Rahmen der 7. Jugendkunstbiennale Schwarzwald-Baar-Heuberg den teilnehmenden Schülern viele wichtige Informationen um gute und kreativ gestaltete Fotos mit ihren Kameras einzufangen. An der Veranstaltung in Villingen-Schwenningen hatten auch die Schülerinnen der Foto-AG der Walther-Groz-Schule teilgenommen und waren begeistert: „Da haben wir nochmal richtig was dazu gelernt“, so das Resumee der Schülerin Adina Virtaci. Im anschließenden praktischen Teil zeigten die Teilnehmer, dass sie das neu Dazugelernte, auf der Basis des bereits in der Arbeitsgemeinschaft unter ihrem Lehrer Ulrich Rodon Erarbeitete, sehr gut umsetzen konnten. Das neue Können werden sie nun nutzen um noch bessere Fotos für die Schule zu machen. Denn die Schüler der Foto-AG übernehmen innerhalb der Kaufmännischen Schule Albstadt die wichtige Aufgabe der Dokumentation der Schule, insbesondere des Schullebens, sei es eine Ehrung, eine schulische Veranstaltung oder gar der Abschlussball der Abiturienten.

Die Vertreterin der Jugendkunstbiennale, Frau Jennifer Benevento zeigte sich dann auch abschließend sehr angetan vom Engagement der Foto-AG und hob hervor, dass „das leider sehr selten geworden ist.“ Viele neue kreative Ideen diskutierend, fuhren die inspirierten Schülerinnen zurück nach Albstadt.

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Foto (Michael Kienzler):

Die Schülerinnen der Foto-AG der Walther-Groz-Schule zusammen mit den anderen Teilnehmern des Foto-Workshops (oben von links: 1. Ramona Fuchs, 2. Adina Virtaci, 5. Linda Restivo, 6. Abigail Senger; unten von rechts Jessica Haug und Kiara Schwarz)

Estland als Vorbild für die digitale Schule?

Albstadt. Digitalisierung in der Schule: Wie geht es besser? Wie geht es anders? Diesen Fragen stellt sich die Walther-Groz-Schule in Albstadt, die seit zwei Jahren Projektschule für den digitalisierten Unterricht mit Tablets ist. Um den pädagogischen Horizont zu erweitern greift sie dabei auf die verschiedensten Fortbildungsformate zurück. Eines dieser Programme ist das Erasmus+ Programm der EU, das kleinen Lehrerteams ermöglicht sich die Lösungskonzepte von Schulen anderer EU-Länder anzuschauen und darauf auch eine gegenseitige Zusammenarbeit aufzubauen.

IMG 0014 kIm Rahmen dieses Programms konnten sich drei Lehrer der Kaufmännischen Schule Albstadt vor Ort in Estland an Schulen informieren, wie dort die digitale Schule umgesetzt wird. Betreut wurden sie dabei von der Lehrerin Ave Ermus, die über ein Erasmus+ Programm erst letztes Jahr an der Walther-Groz-Schule zu Gast war. Estland deshalb, weil dieses Land als eines der fortschrittlichsten Länder in der Anwendung der Digitalisierung angesehen wird.

Zielort war die an der Ostsee gelegene Stadt Pärnu im Südwesten des Landes mit ca. 45.000 Einwohnern. Dort erhielten die Lehrer Einblicke in fünf verschiedene Schulformen und wie dort jeweils die Digitalisierung umgesetzt wird. Dies reichte vom einfachen Einsatz von Lehrercomputern mit Beamern und Projektionsfläche, bis zum virtuellen Unterricht über die Internet-Lernplattform Moodle. Interessant war vor allem der Vergleich mit der eigenen Schule. „Es zeigte sich, dass wir in vielen Anwendungsbereichen gleichauf mit den estnischen Schulen sind, in manchen Bereichen sogar weiter“ so berichtet Ulrich Rodon, Lehrer der Walther-Groz-Schule, der in seiner Funktion als Netzwerkadministrator mit dabei war. Dies betraf zum Beispiel den Einsatz von Tablets im Unterricht. Estnische Schüler hingegen setzen viel stärker ihre Smartphones im Unterricht ein. Die Punkte in denen Estland eindeutig voraus ist, ist die Ausstattung jeder Schule mit einem Informatiker, der nur für die Betreuung der Computerinfrastruktur zuständig ist, dem von allen Lehrern geforderten Nachweis von Computerkenntnissen und der einheitlichen Schulverwaltungsplattform Estlands. Erstaunlich war aber, dass es Informatikunterricht nur bis zur achten Klasse gibt. Informatik-Wissen wird dann einfach vorausgesetzt oder wo notwendig individuell im normalen Unterricht um Notwendiges erweitert. Eine weitere Erkenntnis, die die drei Kollegen mitbrachten ist, dass Vieles, was in Estland an Digitalisierung umgesetzt ist, unter deutschen Datenschutzbedingungen nicht umsetzbar wäre.

IMG 0086 kInsgesamt betrachtet also eine lohnenswerte Reise bei der die Kollegen aufgezeigt bekamen, wo noch Lücken bestehen, die gefüllt werden können, aber auch eine Bestätigung des Weges der eigenen Schule auf dem Weg der Digitalisierung. Die Offenheit und das Interesse der estnischen Kollegen wird zudem eine Basis für eine weitere Zusammenarbeit sein.