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Problemlos durch den Alltag

Wir befinden uns nach den Herbstferien und so langsam wurde das Tempo im Unterricht angezogen, da bekanntlich die Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien zu den Phasen gehört, in denen die meisten Klausuren geschrieben werden. Doch die Probleme, die noch zur Anfangszeit im Unterricht geherrscht hatten, waren nun beseitigt und für mich war der Umgang mit dem Tablet nichts Besonderes mehr im Unterricht. Damit zog aber auch ein anderes Problem mit ein, doch dies hatte nichts mit den Tablets zu tun, sondern mit sich selbst. Eine große Selbstdisziplin ist nämlich erforderlich, da es schnell vorkommen kann, sich mit einem Spiel abzulenken, wenn das Unterrichtsthema einen nicht interessiert. Eine weitere Problematik, die für mich bestand, da ich nicht der Fleißigste bin, ob ich mit dem Tablet lernen konnte. Doch dies hat sich im Laufe der letzten Woche zum Gegenteil gewendet, weil ich mir angewöhnt habe, die Themen für die Klassenarbeit aus dem Tablet auf Papier auf zu schreiben. Das ist für mich eine sehr praktische Art zu lernen. Damit haben sich in der ersten Zeit natürlich Probleme mit den Tablets ergeben, dennoch bereue ich es bis jetzt nicht, diese Art von Schule gewählt zu haben.

12 OneNote

 FragenNach der ersten Eingewöhnungsphase hatte ich andere Vorteile aus den Tablets gezogen als Benedikt. Denn als die Einführungsphase beendet war und es langsam in allen Fächern an die Klassenarbeiten ging, wurde auch der Einsatz der Tablets in verschiedenen Fächern gefördert. Zum Beispiel erstellte man Lernvideos zur Veranschaulichung von Teilbereichen und Themen der einzelnen Fächer, in anderen wiederum war sogar die Klassenarbeit auf dem Tablet möglich wie zum Beispiel in Informatik. Einer der größten Vorteile, die ich in meinen ersten Monaten mit dem Tablet realisieren konnte, war die Ordnung, die man nun hatte. Es war einem jetzt nämlich immer möglich, alle seine Fächer und alle seine Aufgaben mit einem einfachen Fingerwischen einzusehen. Nun hatte man nicht mehr das Problem, immer nach seinen Hausaufgaben im Block zu suchen, da sie immer unter dem jeweiligen Fach zu finden waren. Jedoch gab es auch ein bis zwei Nachteile. Zum Beispiel musste man immer sein Tablet geladen haben. Denn sollte mal der Strom alle sein, hatte man seine kompletten Lernunterlagen nicht mehr parat. Zusätzlich konnte man durch Meldungen zur Installation und durch die Farben des Bildschirms vielleicht manchmal abgelenkt werden, jedoch wurde die Arbeit im Unterricht durch das Tablet um einiges angenehmer und die Arbeitsgeschwindigkeit nahm durch die vorhandene Begeisterung deutlich zu.

Gebloggt am 19.12.2016 von Benedikt und Jakob