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Vom Ankommen und den Tablets

Albstadt-Ebingen, 12.09.2016 Nach den langen Sommerferien stand für unsere Jahrgangsstufe der erste Schultag an. Los ging es um 8:30Uhr mit einer Begrüßung von Herr Rütschle in Raum 117. Vor dem Raum herrschte Neugier, Vorfreude und etwas Nervosität. Mit der Frage nach dem Profil wurde nach baldigen Klassenkameraden gesucht, denn die Einteilung der Klassen würde unspektakulär sein, drei Klassen, drei Profile, kam zum internationalen und zum normalen WG die Tabletklasse dazu. Nachdem die Klassen eigenteilt waren ging es mit den Klassenlehrern ins Klassenzimmer. Dieser Tag sollte bis 12:30 Uhr ganz dem Kennenlernen und Ankommen gewidmet sein. Die Begrüßungsmappe war uns dabei nützlich. Um 12:30 Uhr ging es zurück in Raum 117. Wir bekamen Cocktails und wurden nach einigen Reden Entlassen.

Der Dienstag verlief unspektakulär, wir hatten Unterricht und bekamen die Bücher.

Am Mittwoch war dann der Tag gekommen: Alle Klassen wanderten zum Rossberg, wo ein Teamtag stattfinden sollte. Der Weg war beschwerlich, es ging weit bergauf und wir waren froh, als wir ankamen. Uns erwarteten Spiele, denen wir uns in Teams stellen mussten. Anschließend wurde gegrillt. Auf dem Rückweg wollte Herr Ritter unbedingt „den schöneren Weg“ nehmen. Über diese Entscheidung waren alle „sehr“ froh… Statt bergab hieß es für uns erst nochmal bergauf quer durch den Wald.

Bilder Teamtag

Teamtag 1

Teamtag 2

Teamtag 3

Teamtag 4

Teamtag 6

Teamtag 7

Am Donnerstag hieß es Mathe an Stationen und danach Unterricht nach Stundenplan.

Am Freitag war für die Tabletklasse der große Tag gekommen, der Herr Ritter lächelnd mit Ostern und Weihnachten an einem Tag verglich: Wir würden die Tablets erhalten. Staunend und ehrfürchtig betrachteten wir die Schachteln vor uns, die wir ohne entsprechende Anweisung nicht anzufassen wagten. Dann war es so weit, wir durften sie auspacken und hochfahren. Während die anderen begeistert waren, musste eine Schülerin, ich, bereits Erfahrungen damit machen, was passiert, wenn die Technik nicht will, wie sie soll. Das vorgegebene Passwort wollte nicht funktionieren. Doch letztendlich war dieses Problem auch gelöst. Die Einführungswoche endete mit einem gemeinsamen Abschluss und Feedback in der 5. und 6. Stunde.

Für die Tabletklasse sollte die nächste Woche nicht weniger aufregend werden, die Tablets sollten in den Unterricht integriert werden. Begeisterung und Probleme traten Seite an Seite auf. Arbeitsblätter gab es in dieser Zeit wahlweise nur digital, nur auf Papier oder in beiden Varianten. Wir lernten OneNote besser kennen, wie man PDF-Dateien dort als Ausdruck unterbringt und wie man dort mit dem Stift wie auf Papier schreiben kann. Mit einer Schwierigkeit wurden wir schnell konfrontiert: Bei Ausdrucken lässt sich der Text nicht editieren und wird das Arbeitsblatt als OneNote Seite zur Verfügung gestellt, dann lässt sich garantieren, dass es jemanden gibt, der es exportiert statt zu kopieren, den Abschnitt so leert und es allen, die es nicht vor ihm hatten, nicht mehr zur Verfügung stand. Außerdem musste wir mit einer anderen Art von Erschöpfung Bekanntschaft machen, wenn man den ganzen Tag am Tablet arbeitet, dann bekommt man das zu spüren, möchte daheim kaum noch an andere Geräte und hat auch nicht so richtig Lust das Handy noch großartig zu benutzen.

Trotzdem hat die Nutzung der Tablets positive Aspekte, PowerPoint Präsentationen sind einfach wie nie, man verbindet sich einfach und der Bildschirm wird an die Wand projiziert. Außerdem kann man keine Blätter mehr verlieren, durch weniger im Ordner wird die Schultasche leichter. Alles im allen sehen die meisten, wenn nicht alle, der Nutzung der Tablets im Unterricht sehr optimistisch entgegen.

Nadja