sblogt 

Nachdem die Zusage gekommen war, überlegte ich mir zum ersten Mal, wie das dann eigentlich sein würde – „Besäße ich keine Bücher mehr, oder würde ich meine Klassenarbeiten nur noch auf dem Tablet schreiben. Bräuchte ich überhaupt noch ein Mäppchen?“ Aber ich kam zu dem Entschluss, dass ich es einfach auf mich zukommen lassen sollte und man sich vor Neuem nicht abschrecken lassen sollte.

Zwar war ich mit Benedikt in derselben Klasse, jedoch waren meine Beweggründe andere, da für mich persönlich klar war, dass ich gerne technisch arbeiten würde. Jedoch war ich mir noch nicht ganz sicher, in welche Richtung ich gehen wollte, weshalb ich mich in umliegenden weiterführenden Gymnasien über die Möglichkeiten informierte. Als ich mich am Infotag an der WGS Albstadt durch das Getümmel schlug, fiel mir ein offenes Klassenzimmer am Ende des Ganges auf in dem nicht viel los war. Dort wurde für die neue Tabletklasse geworben, die ab dem nächsten Jahr an der Schule eingeführt werden sollte. Als ich das Tablet in der Hand hielt und mir die Lehrer die unzähligen Apps und Gadgets des Tablets zeigten, war ich von Grund auf fasziniert und sah die Arbeit mit einem technischen Gerät als höchst interessant an, weshalb ich mir den Flyer dieser Klasse mit nach Hause nahm, um mich weiter darüber zu informieren. Nach etlicher Recherche kam ich dann zu dem Entschluss, dass dieses Angebot im Sinne meiner Interessen lag und wahrscheinlich auch mehrere spannende Entwicklungen in meinem Schulalltag auf mich warten würden.