Junge Hüpfer und alte Eisen – neue Herausforderungen in der Arbeitswelt

Verabschiedung der Herbstprüflinge

Albstadt-Ebingen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden 26 Herbstprüflinge der Kaufmännischen Berufsschule verabschiedet. Der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Eppler sowie der Vertreter der Berufsschule, Jürgen Hörr, lobten die herausragenden Leistungen der Absolventen, die ohne die vorbildliche Unterstützung der Betriebe in diesem Maße nicht möglich gewesen wäre.

Wolfgang Eppler wünschte den Auszubildenden in seiner Rede für Ihre Zukunft alles Gute und gab ihnen den Rat mit auf den Weg, sich immer v.a. mit älteren Kollegen gutzustellen, da diese gerade für „junge Hüpfer“ eine unverzichtbare Quelle an Berufs- und Lebenserfahrung darstellten und so den Einstieg ins Berufsleben wesentlich erleichtern könnten. Führende Unternehmen haben dieses Potential längst erkannt und stellen, entgegen früherer Praxis, auch erfahrene Arbeitnehmer ein, die dem Rentenalter schon etwas näher sind. Diese Personalpolitik beruht auf der Überzeugung, dass diejenigen Unternehmen Wettbewerbsvorteile haben, in denen die Vielfalt der Beschäftigten wertgeschätzt wird. Damit diese Generationenvielfalt nicht zu Problemen führt, so Eppler, ist eine Unternehmenskultur unabdingbar, die für bewusste oder unbewusste Diskriminierung keinen Raum lässt. Wertschätzung und Vorurteilslosigkeit seien unverzichtbare Säulen eines gelungenen Diversity Managements, wobei dies nicht nur für den Aspekt der Generationenvielfalt gilt, sondern auch für Geschlecht und Kultur. So müssen Unternehmen die Bereitschaft ihrer Mitarbeiter zum lebenslangen Lernen fördern – und sie unabhängig von ihrem Alter an Weiterbildungen, Schulungen und Personalentwicklungsmaßnahmen teilnehmen lassen. Auch altersgemischte Teams, Mentoring- und Wissenstransferprogramme dienen einem besseren Generationenverständnis und helfen in den heutigen Zeiten des Fachkräftemangels darüber hinaus, die Gefahr einer „Know-how“-Erosion zu bannen.

Abschließend wünschte Wolfgang Eppler den Absolventen für ihren weiteren Lebensweg – auch im Namen des Kollegiums - viel Erfolg und alles Gute.

 

 

Preise und Belobigungen KB Abschlussprüfung Winter 2014

Bank:

Preis: Dennis Höger (Sparkasse Zollernalb),Marvin Hackh (Sparkasse Zollernalb), Mareike Seisser (Sparkasse Zollernalb), Marius Wolf (Sparkasse Zollernalb) Lara Beck (Sparkasse Zollernalb), Jannik Bitzer (Sparkasse Zollernalb)

Belobigung:

Nadine Reim (Sparkasse Zollernalb), Alexander Strobel (Sparkasse Zollernalb), Felix Fritschi (Sparkasse Zollernalb), Tim Reinauer (Sparkasse Zollernalb), Katharina Rib (Sparkasse Zollernalb), Marco Herter (Sparkasse Zollernalb), Patrick Scholz (Sparkasse Zollernalb)

 

Industrie:

Belobigung:

Jonas Schwarz (Gühring KG), Denise Seemann (Groz-Beckert KG), Christina Senfle (Gühring KG), Pascal Wiedmann (Gühring KG)

 

Scheffel-Förderpreis:

Patrick Scholz (Sparkasse Zollernalb)

Preis des Fördervereins (Simply the Best):

Bank:   Dennis Höger (Sparkasse Zollernalb)
Industrie: Denise Seemann (Groz-Beckert KG)

 

 

Karriere durch Ausbildung –
Staatlich geprüfte Betriebswirte schließen erfolgreich ab

Albstadt-Ebingen. 22 Staatlich geprüfte Betriebswirtinnen und Betriebswirte blickten nach drei Jahren berufsbegleitender Ausbildung mit Stolz auf die vergangene Zeit zurück, in der sie wöchentlich an zwei Abenden sowie am Freitagnachmittag neben der Arbeit die Schulbank gedrückt und sich erfolgreich mit integrierter Fachhochschulreife fortgebildet haben. Der Abschluss „Staatlich geprüfter Betriebswirt“, der an der Walther-Groz-Schule in Teilzeitform angeboten wird, ist im Deutschen Qualifikationsrahmen seit kurzem mit dem Bachelor auf Niveaustufe 6 gleichgestellt, was die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung ins rechte Licht rückt. Abteilungsleiter Rolf Klink verdeutlichte, dass eben diese berufliche Aus- und Weiterbildung die unersetzliche Basis für wirtschaftlichen Erfolg darstelle, einerseits für die Absolventen, da sie das berufliche Weiterkommen sichere sowie neue und interessante Aufgabenbereiche bis hin zum Teamleiter oder in Kombination mit der AEVO-Ausbildung zum Ausbilder eröffne.

Einen durchaus kritischen Blick warf der Abteilungsleiter auf den immer stärker zunehmenden Trend des „Phubbing“, das auch vor dem Klassenzimmer nicht Halt mache. Dieser ständige Gebrauch des Smartphones – ob nun in der Freizeit, in der Schule oder dem Beruf - sei mit großer Sorge zu betrachten, da es einen immer größeren Raum in unserem Leben einnehme und reale Kontakte verdränge. Neben einer potentiellen Suchtgefahr seien auch gesundheitliche Probleme die Folge, was wenig verwundere, wenn man sich bewusst mache, wie durch die neue Technik und die ständige Erreichbarkeit beispielsweise der Beruf immer mehr unsere Freizeit erobere und Erholung und Regeneration beinahe unmöglich werden. Rolf Klink gab den Absolventen den Ratschlag, das Smartphone regelmäßig bewusst zur Seite zu legen und sich stattdessen Freizeit und Familie zu widmen, die in den letzten drei Jahren durch die nebenberufliche Weiterbildung regelmäßig zu kurz gekommen seien. Er lobte die erbrachten Leistungen der Schüler, die vor allem in Anbetracht der außerordentlichen Bedingungen nicht selbstverständlich seien.

Eine Belobigung erhalten haben:
Petra Moldenhauer, Jasmin Blatter, Anna Schuler, Sabrina Schulz, Mike Thiel

Einen Preis erhalten haben:
Tamara Schneider, Patrick Schobel, Mirela Bitzer, Ines-Kristin Mannke, Alexander Dilger, Daniel Glöckler, Melanie Glöckler, Stefan Haug, Mathias Sauter, Antonietta Braun.

Antonietta Braun erhält den Preis des Fördervereins für den Jahrgangsbesten „Simply the Best“

Alle Absolventen der Fachschule:
Mirela Bitzer, Jasmin Blatter, Antonietta Braun, Alexander Dilger, Tobias Daikeler, Arthur Eppler, Daniel Glöckler, Melanie Glöckler, Stefan Haug, Florian Heger, Edgar Laudenschliger, Ines-Kristin Mannke, Petra Moldenhauer, Carina Raach, Mathias Sauter, Tamara Schneider, Patrick Schobel, Anna Schuler, Sabrina Schulz, Markus Schwienbacher, Tobias Sipahi, Mike Thiel

 

zurück

Schülerinnen begegnen Unternehmerinnen & Schüler begegnen Unternehmern

Am 8. Mai 2014 um 15:00 Uhr findet bei uns an der Walther-Groz-Schule die Veranstaltung „Schülerinnen begegnen Unternehmerinnen & Schüler begegnen Unternehmern“ mit der Unternehmerin Frau Regine Wissmann, Regine - IQtrim GmbH, 72461 Albstadt und dem Unternehmer Herrn Norman Canzler, Agentur Canzler, 72474 Winterlingen-Harthausenstatt.

Das Projekt „Schülerinnen begegnen Unternehmerinnen & Schüler begegnen Unternehmern“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Konzipiert und durchgeführt wird das Projekt vom Steinbeis-Innovationszentrum an der Hochschule Pforzheim. Das Projekt wird modellhaft seit 2012/2013 in vier Bundesländern an wenigen ausgewählten Schulen durchgeführt – die Walther-Groz-Schule ist eine dieser Schulen.

Mithilfe dieses Projektes soll es Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, spannende Unternehmerpersönlichkeiten kennenzulernen, um aus erster Hand zu erfahren, was Unternehmer antreibt, welche Erfahrungen sie auf dem Weg in die Selbständigkeit gemacht haben und wie ihr Berufsalltag aussieht.

Ob die Schüler nun später in einem Angestelltenverhältnis oder unternehmerisch selbständig arbeiten werden - in der sich immer schneller verändernden Welt sind immer stärker Eigenschaften wie Fantasie, Veränderungswille, Initiative, Leidenschaft, Mut, Offenheit, Anstrengung, sportlicher Ehrgeiz und Begeisterungsfähigkeit gefragt. Nur mit diesen unternehmerischen Fähigkeiten ist man auf Berufe vorbereitet, die wir heute noch gar nicht kennen oder kann Technologien nutzen, die erst morgen erfunden werden.

Jugendliche orientieren sich an Rollenvorbildern. Deshalb steht die persönliche Begegnung bei unserem Projekt im Vordergrund und deshalb sprechen zunächst nur die Mädchen mit der Unternehmerin und nur die Jungen mit dem Unternehmer. Die Schülerinnen und Schüler haben sich in den letzten Wochen gemeinsam auf das Unternehmer-Gespräch vorbereitet und sie werden auch die Diskussion selbst leiten.

 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Albstadt-Ebingen. Mit einem bunten Abschlussabend feierten 24 Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftsschule ihren Abschluss.

Nach dem grandiosen Erfolg der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien ist es wenig verwunderlich, dass sich auch bei der Feier vieles um den Fußball drehte.

Man könne die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen durchaus mit einem Trainingslager vergleichen, in dem sich die beiden Teams der WS2a und WS2b zusammen mit ihren Trainern auf das große Finale vorbereiteten, so Fachabteilungsleiter Markus Lang in seiner Rede. Neben eiserner Disziplin, Leistungsbereitschaft und absolutem Siegeswillen spiele ebenso ein starker Teamgeist bei den Mannschaften eine große Rolle. Der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Eppler fügte noch einen weiteren, ebenfalls sehr wichtigen Aspekt hinzu. Neben den genannten Eigenschaften benötige man im Fußball wie auch im Alltag Resilienz, also die Eigenschaft, eine schwierige Situation aus einer gewissen Distanz zu analysieren und die gewonnenen Erkenntnisse positiv für sich zu nutzen. Dass sowohl Teamgeist als auch Disziplin und Resilienz in der Siegermannschaft von 2014 sehr stark vertreten waren, beweist folgendes: Acht Mitspieler erhielten einen Ehrenpreis für Fairplay bzw. tadelloses Verhalten und sechs Teammitglieder bekamen eine Ehrung für ihre sehr engagierte Tätigkeit im Schulsanitätsdienst.

Als absoluter Matchwinner ging Liridona Selimaj aus dem Turnier. Mit einem Durchschnitt von 1,5 erhielt sie neben einem Preis den von den Volks- und Raiffeisenbanken gestifteten Preis des Fördervereins „Simply the Best“, der mit 100€ dotiert ist.

Neben Liridona Selimaj erhielten ebenfalls Veronika Sordon, Felicia Frank und Giulia La Pira einen Preis für ihre guten Leistungen.

Die Schülerinnen und Schüler ließen den Abend nach dem offiziellen Teil zusammen mit ihren Eltern, Freunden und Bekannten bei einem bunten Programm ausklingen.

   

zurück

Abschlussfeier BK Fremdsprachen

Albstadt-Ebingen. Anlässlich ihrer Verabschiedung konnten 21 Schülerinnen und Schüler des zweijährigen Berufskollegs Fremdsprachen stolz ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen.

Schulleiterin Evelyn Lorch gratulierte den Schülerinnen und Schülern herzlich zu der Entscheidung, das Berufskolleg Fremdsprachen besucht zu haben, um jetzt nach zwei Jahren das Zeugnis der Fachhochschulreife und soweit möglich auch das Zeugnis des Staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten in Händen halten zu können. Lorch betonte, dass in Zeiten der allgegenwärtigen Globalisierung die Kenntnis mehrerer Fremdsprachen unabdingbar für den beruflichen Erfolg sei, da sich eben nicht, wie in früheren Jahren, nur die Führungsebene eines Unternehmens auf dem internationalen Wirtschaftsbankett bewege sondern mittlerweile auch der Großteil der Beschäftigten. Dies gelte im Besonderen für den kaufmännischen Bereich. Die Schulleiterin ging außerdem auf den weltweiten Stellenwert von Bildung ein, wobei es hier enorme Unterschiede gebe. Vor allem in ärmeren Teilen der Erde würden Schülerinnen und Schüler hart für ihre Bildung kämpfen und alles geben, um einen Abschluss zu schaffen. In hochindustrialisierten Ländern mit hohem Lebensstandard bekomme man hingegen das Gefühl, dass Bildung eben nicht mehr als ein wertvolles Gut gelte, sondern vielmehr mit einer gewissen Selbstverständlichkeit betrachtet werde. Um Bildung als teures Gut wieder mehr ins Bewusstsein des Einzelnen zu rücken, sei es notwendig, sich bewusst zu machen, dass der Staat enorme finanzielle Mittel (durchschnittlich ca. 12.000 EUR pro Schüler und Schuljahr) aufwende. Insofern sei Bildung keine Selbstverständlichkeit, vielmehr solle sich jeder glücklich schätzen, in einem Land zu leben, in dem jeder Zugang zu Bildung habe. Fachabteilungsleiter Detlef During dankte ebenfalls der Abschlussklasse 2014 für zwei gelungene Jahre, die er durch kurze Schülerportraits treffend skizzierte und sowohl Schülern als auch Lehrern und Eltern das ein oder andere Schmunzeln entlockte.

Dass die Absolventinnen und Absolventen des 2BKFR2 Bildung tatsächlich als hohes Gut betrachten, kann man an folgenden Preisen und Belobigungen sehen:

Als Jahrgangsbeste erhielt Laura Schalow den von den Volksbanken und Sparkassen gestifteten Preis des Fördervereins „Simply the Best“.

Preise erhielten: Laura Schalow, Sophia Schalow, Michael Moser, Johanna Eppler

Belobigungen erhielten: Maike Andresen, Anja Pfeffer, Svenja Zielke

    

zurück